m1 kunstraum
Im September 2025 konnte ich in der Mottenburger Twiete 1, im Herzen Ottensens, den 13 Quadratmeter kleinen Raum mit großem Schaufenster übernehmen. In dieser ehemaligen Garage war bis Ende 2024 die Wasserspiegel-Galerie beheimatet. Zukünftig wird es hier regelmäßig wechselnd Kunst von mir und anderen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen und zu kaufen geben.
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ZERRISSEN, IM GLEICHGEWICHT
Installation von Feline Ghibely
Die berührende Installation von Feline Ghibely entstand 2023 als Abschlussarbeit im Unterrichtsfach Kunst. Sie schreibt dazu:
»Im letzten Jahr meiner Schulzeit bekamen wir die Aufgabe an einem Projekt zu arbeiten. Das Thema war Gleichgewicht, Umfang und Art der Arbeit waren egal.
Mein Mobile ist über viele Umwege während der Arbeit entstanden.
Die anfängliche Idee kann kaum noch mit dem Ergebnis verbunden werden.
Für mich war dieses Projekt ein Ventil. Ganz besonders als (damals noch nicht diagnostizierte) Autistin habe ich während meiner Schulzeit immer Probleme gehabt, allen Anforderungen gleichzeitig gerecht zu werden.
Wenn man es dann tatsächlich schafft die Erwartungen irgendwie zu erfüllen,
ist man gerade genug. Aber für das was man dafür opfern muss, interessiert sich kaum einer.
Das Mobile steht für mich persönlich also für das, was für andere unsichtbar von einem übrig bleibt, wenn man im System gerade so genügt. Nach außen hin ist alles im Gleichgewicht, aber hätte man einen Menschen im Ganzen an die Installation gehängt, würde das Kreuz schief hängen.«
Öffnungszeiten
(vorläufig bis Weihnachten…)
Mittwoch: 16 – 19 Uhr
Donnerstag: 16 – 20 Uhr
Freitag: 16 – 20 Uhr
Samstag: 11 – 18 Uhr
Für Besuche außerhalb der Öffnungszeiten bitte Email an:
jh@johanneshartmann.de
oder telefonisch: 0179 232 67 97
Preisnachlass bis Ende 2025 !!
Als Dankeschön für meine treuen Kunstbegeisterten gewähre ich bis Jahresende auf sämtliche meiner Malereien der letzten Jahre einen Preisnachlass von 40 % !!
Für die Planung der Eröffnung bitte ich um Anmeldung per Email an:
hello@artman.art
Ausstellungen etc.
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Meine Graffitiparole »Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin.« wurde durch den Angriffs auf die Ukraine von der Realität überholt. Der Krieg ist nun in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft angekommen.
Ihre Formulierung weckte 1981 während des Kalten Krieges Hoffnung. Heute weckt sie Zweifel. Letztlich wird allein die russische Zivilgesellschaft Putin stoppen können. Doch seinen Destabilisierungsbemühungen, die in letzten Jahren bei uns Früchte trugen, die zu Hetze und Polarisierungen geführt haben, können wir nur selbst zurückdrängen.
Die Grafik aus dem Jahr 1981 wurde zum Zeitdokument. Wie es dazu kam und wie der Spruch selbst entstand, all dies habe ich hier sowie bei SPIEGEL Geschichte erzählt.
Weniger bekannt sein dürfte, dass die Orignalzeichung immer noch existiert und sich in meinem Besitz befindet. Mein Wunsch ist es, ihr in einer passenden zeitgeschichtlichen Umgebung ein neues Zuhause zu verschaffen.




