8. Mai bis 19. Juni – 76 x Kunst aus Norddeutschland
76 Künstlerinnen und Künstler zeigen neue Arbeiten aus den Jahren 2020–2022, eine Zeit, die für alle Menschen her- ausfordernd war, für uns Kulturschaffende noch einmal speziell.
„Wir über uns“ ist dabei das einende Element, das alle diese höchst unterschiedlichen künstlerischen Positionen und Genres miteinander verbindet und die Betrachter auf eine spannende und abwechslungsreiche „Seh“-Reise einlädt mit Malerei, Druck, Zeichnung, Fotografie, Objekt, Collage, Aquarell u.a.
Ich freue mich sehr über die Einladung zur Teilnahme.
Veranstalter: Die Drostei, Kulturknotenpunkt Südwest und die Künstlergilde Kreis Pinneberg e.V.
Vernissage
Sonntag, 8. Mai 2022, 11 Uhr
Stefanie Fricke Begrüßung
Dr. Dagmar Lekebusch Einführung
Eintritt frei
Öffnungzeiten
Mi-So, 11-17 Uhr (Ausnahme: Am Donnerstag, den 26. Mai bleibt die Ausstellung geschlossen)
Eintritt: 4€/ erm. 2€, Schüler, Studierende und Bundesfreiwilligendienst: frei
Website Die Drostei: hier
Meine Graffitiparole »Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin.« wurde durch den Angriffs auf die Ukraine von der Realität überholt. Der Krieg ist nun in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft angekommen.
Ihre Formulierung weckte 1981 während des Kalten Krieges Hoffnung. Heute weckt sie Zweifel. Letztlich wird allein die russische Zivilgesellschaft Putin stoppen können. Doch seinen Destabilisierungsbemühungen, die in letzten Jahren bei uns Früchte trugen, die zu Hetze und Polarisierungen geführt haben, können wir nur selbst zurückdrängen.
Die Grafik aus dem Jahr 1981 wurde zum Zeitdokument. Wie es dazu kam und wie der Spruch selbst entstand, all dies habe ich hier sowie bei SPIEGEL Geschichte erzählt.
Weniger bekannt sein dürfte, dass die Orignalzeichung immer noch existiert und sich in meinem Besitz befindet. Mein Wunsch ist es, ihr in einer passenden zeitgeschichtlichen Umgebung ein neues Zuhause zu verschaffen.
Die Selbstbeherrscher
Eine fotografische Erkundung von Kränkung, Furor, Leere...
Im Hinterkopf die aktuellen Debatten um patriarchale Strukturen, Hassdebattierer, Manosphäre wie auch der verbreiteten Misogynie... Die möglichen emotionalen Wurzeln von Selbstanmaßungen beschäftigen mich schon seit Längerem.
Anfang 2026 hatte ich während eines Klinikaufenthalts – eine Kränkung im Wortsinne – viel Zeit. Das Ergebnis: eine mimische Selbsterforschung. Ich bin gespannt, wie sie gelesen werden wird...
Die Fotoarbeiten...
entstanden ohne KI.
Für die Selbsproträts verwendetete ich ein iPhone 14 Pro und für die Nachbearbeitung die Software Affinity Photo 2.0.



