August ’21: Skulpturen+Malerei – Gemeinschaftsausstellung im Pop-up-Raum Grindelallee, Hamburg
»Ruhende Form – Schwebende Farben« – unter diesen Titel zeigten Heidrun Becker, Hildegard Kroker und ich wir zwei Wochen lang sinnliche Skulpturen aus Stein und schwebende Malerei auf transparenten Folien. Eine inspirierende Kombination, die zum Innehalten einlud und sicher fortgesetzt wird.
Meine Graffitiparole »Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin.« wurde durch den Angriffs auf die Ukraine von der Realität überholt. Der Krieg ist nun in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft angekommen.
Ihre Formulierung weckte 1981 während des Kalten Krieges Hoffnung. Heute weckt sie Zweifel. Letztlich wird allein die russische Zivilgesellschaft Putin stoppen können. Doch seinen Destabilisierungsbemühungen, die in letzten Jahren bei uns Früchte trugen, die zu Hetze und Polarisierungen geführt haben, können wir nur selbst zurückdrängen.
Die Grafik aus dem Jahr 1981 wurde zum Zeitdokument. Wie es dazu kam und wie der Spruch selbst entstand, all dies habe ich hier sowie bei SPIEGEL Geschichte erzählt.
Weniger bekannt sein dürfte, dass die Orignalzeichung immer noch existiert und sich in meinem Besitz befindet. Mein Wunsch ist es, ihr in einer passenden zeitgeschichtlichen Umgebung ein neues Zuhause zu verschaffen.
Die Selbstbeherrscher
Eine fotografische Erkundung von Kränkung, Furor, Leere...
Im Hinterkopf die aktuellen Debatten um patriarchale Strukturen, Hassdebattierer, Manosphäre wie auch der verbreiteten Misogynie... Die möglichen emotionalen Wurzeln von Selbstanmaßungen beschäftigen mich schon seit Längerem.
Anfang 2026 hatte ich während eines Klinikaufenthalts – eine Kränkung im Wortsinne – viel Zeit. Das Ergebnis: eine mimische Selbsterforschung. Ich bin gespannt, wie sie gelesen werden wird...
Die Fotoarbeiten...
entstanden ohne KI.
Für die Selbsproträts verwendetete ich ein iPhone 14 Pro und für die Nachbearbeitung die Software Affinity Photo 2.0.









