Piano for a painting
Manchmal geschehen unerwartet schöne Dinge… Im Juli wurde ich von dem in New York lebenden Komponisten und Pianisten Margin Alexander kontaktiert. Er hatte bei Instagram mein Bild »tief durchatmen I« entdeckt.
Er schrieb mir, dieses Werk sei für ihn sehr inspirierend und fragte, ob er es in seinem New Yorker Konzert »Harmonics of Colors« am 1. August vorstellen dürfe? Während seines live gestreamten Konzerts widmete er meiner Arbeit eine seiner Klavierkompositionen.
Was für ein wundervolles Geschenk!
Ich habe dieses Ereignis in meinem Video PIANO FOR A PAINTING festgehalten – ein etwa 10-minütiger Ausschnitt der Liveübertragung aus New York. In seinem Konzert präsentierte er außerdem Werke weiterer Künstler:innen.
Zum Anschauen des Videos rechts unten auf das Bild klicken
oder bei YouTube ansehen: https://youtu.be/uUE-d-osCT8
Margin Alexander am 1.August 2021 in New York. Das Konzert wurde live per Videostreaming übertragen.
tief durchatmen I, 2021 – vor den historischen Mauern von St. Annen, Lübeck
Werknummer: TR21-05-003
Acrylfarbe auf Transparentfolie
zzgl. Kosten für Rahmung + Versand
– Für eine Anfrage bitte Werknummer oder Werktitel kopieren –
Meine Graffitiparole »Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin.« wurde durch den Angriffs auf die Ukraine von der Realität überholt. Der Krieg ist nun in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft angekommen.
Ihre Formulierung weckte 1981 während des Kalten Krieges Hoffnung. Heute weckt sie Zweifel. Letztlich wird allein die russische Zivilgesellschaft Putin stoppen können. Doch seinen Destabilisierungsbemühungen, die in letzten Jahren bei uns Früchte trugen, die zu Hetze und Polarisierungen geführt haben, können wir nur selbst zurückdrängen.
Die Grafik aus dem Jahr 1981 wurde zum Zeitdokument. Wie es dazu kam und wie der Spruch selbst entstand, all dies habe ich hier sowie bei SPIEGEL Geschichte erzählt.
Weniger bekannt sein dürfte, dass die Orignalzeichung immer noch existiert und sich in meinem Besitz befindet. Mein Wunsch ist es, ihr in einer passenden zeitgeschichtlichen Umgebung ein neues Zuhause zu verschaffen.
Die Selbstbeherrscher
Eine fotografische Erkundung von Kränkung, Furor, Leere...
Im Hinterkopf die aktuellen Debatten um patriarchale Strukturen, Hassdebattierer, Manosphäre wie auch der verbreiteten Misogynie... Die möglichen emotionalen Wurzeln von Selbstanmaßungen beschäftigen mich schon seit Längerem.
Anfang 2026 hatte ich während eines Klinikaufenthalts – eine Kränkung im Wortsinne – viel Zeit. Das Ergebnis: eine mimische Selbsterforschung. Ich bin gespannt, wie sie gelesen werden wird...
Die Fotoarbeiten...
entstanden ohne KI.
Für die Selbsproträts verwendetete ich ein iPhone 14 Pro und für die Nachbearbeitung die Software Affinity Photo 2.0.





